Extremely Loud and Incredibly Close
by Nik
Soeben fand ich das hier. Und sah es mir gleich 5 Mal hintereinander an.
Ich glaube, ich habe hier noch nie erwähnt wie großartig ich Extrem laut und unglaublich nah finde. Auf meiner »top seven list of books to take with on a lonely island« steht es an zweiter Stelle. Es enthält eine der schönsten Geschichten und nebenbei auch einer der schönsten Kapitel, die ich je gelesen habe und ist auch sonst auf jede erdenkliche Art wunderbar – weil unglaublich traurig, unglaublich großartig, aber auch anders als alle sonstigen Bücher, die es so in mein Bücherregal geschafft haben. Weil es eben mehr ist als bloß eine einfache Geschichte und man beinahe jeden zweiten Absatz mit Textmarker markieren möchte, weil er so grandios ist und am Schluss am allerliebsten sogar das ganze Buch.
Und so ganz nebenbei ist Oskar Schell mein geheimer Hero.
Literaturverfilmungen wie Alles, was wir geben mussten oder Die Einsamkeit der Primzahlen haben mich zuletzt überzeugt, dass cinematographische Umsetzungen fabelhafter Romane zur Zeit ausgezeichnet funktionieren können und daher mache ich mir auch in diesem Fall keine all zu großen Sorgen.
Aber was ich eigentlich sagen will ist: Der Film wird mit Sicherheit nicht so wunder-, wunderschön wie das Buch, niemals, und, dass kann er auch nicht und ich denke, dass will er auch nicht und eigentlich ist es sogar egal ob er das überhaupt nur irgendwie wird oder werden kann – denn eins ist klar; er scheint immerhin super zu sein.
Und wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt, tut das. Schnell. Sehr, sehr schnell. Denn es lohnt sich mehr als alles andere.
“I have so much to say to you. I want to begin at the beginning, because that is what you deserve. I want to tell you everything, without leaving out a single detail. But where is the beginning? And what is everything?”
― Jonathan Safran Foer, Extremely Loud and Incredibly Close
“Weil es eben mehr ist als bloß eine einfache Geschichte und man beinahe jeden zweiten Absatz mit Textmarker markieren möchte, weil er so grandios ist und am Schluss am allerliebsten sogar das ganze Buch.”
Ja. Ich möchte das mit Textmarker markieren.
Eines meiner Wein- Bücher (das Verb, nicht das Nomen) und jetzt weine ich schon beim Trailer, da kann das mit dem Film ja heiter werden.